News & Aktuelles




Auflösung der IPG - Neue Vernetzungsformen der Paracelsus-Forschung

Die Internationale Paracelsus-Gesellschaft hat in ihrer Vollversammlung am 26. September 2015 einstimmig ihre freiwillige Auflösung mit sofortiger Wirkung beschlossen. An ihre Stelle treten eine neue Internationale Paracelsus-Plattform (IPP) und eine Paracelsus-Gesellschaft Salzburg zur lokalen Pflege der Paracelsus-Tradition.

Die Internationale Paracelsus-Plattform (IPP) wird im Auftrag der Internationalen Paracelsus-Gesellschaft (Salzburg), der Deutschen Bombastus-Gesellschaft (Dresden) und der Paracelsus-Gesellschaft Salzburg von den ehem. Vizepräsidenten der IPG Prof. Dr. Ulrich Fellmeth (Universität Hohenheim), Dr. Peter F. Kramml (Salzburg) und Dir. Peter R. Marty lic. phil. (Schüpfheim/CH) betreut und ist unter einer Adresse der Universität Hohenheim erreichbar.

Die Paracelsus-Gesellschaft Salzburg wurde zeitgleich mit der Auflösung der IPG am 26. September 2016 als Sektion des Vereins Freunde der Salzburger Geschichte errichtet, um die Pflege der Paracelsus-Tradition in Salzburg fortzuführen. Mit Veranstaltungen und Publikationen soll das Salzburger Wirken des 1541 in Salzburg verstorbenen Arztes, Naturforschers, Philosophen und Laientheologen Theophrast von Hohenheim, genannt Paracelsus, dokumentiert werden. Die Sektionsleitung haben Dr. Peter F. Kramml (Salzburg) und PD Dr. Johannes Lang M. A. (Bad Reichenhall) übernommen.

E-Mail: paracelsus-gesellschaft@salzburger-geschichte.at

Die Website der aufgelösten Internationalen Paracelsus-Gesellschaft (IPG) bleibt noch bis Jahresende 2016 online und wird danach abgeschaltet.





Aufbau eines E-Mail-Verteilers

Die IPG bittet alle Mitglieder, Ihre E-Mail-Adressen der Gesellschaft bekannt zu geben. Dadurch wird künftig eine rasche Information über Aktuelles und auch eine kostengünstigere Lösung für den Versand von Mitteilungen ermöglicht. Die hohen Portokosten in das Ausland waren bislang ein Hauptgrund für den Rückgang von Gesellschaftsinfos.





Außerordentliche Vollversammlung am 26. September 2015

Der Vorstand wurde bei der letzten Vollversammlung ermächtigt, Verhandlungen mit anderen Paracelsus-Gesellschaften über eine engere Zusammenarbeit bis hin zur Schaffung eines neuen internationalen Dachverbandes bzw. eines losen Zusammenschlusses zu führen und die im Anschluss daran notwendigen Schritte für eine allfällige Änderung der Vereinssatzungen zu setzen. Des Weiteren wurde er bevollmächtigt, im Bedarfsfall noch vor Ablauf der Wahlperiode 2015 eine außerordentliche Vollversammlung einzuberufen, die nach § 17 Abs. 1 der Vereinssatzungen ausschließlich zum Zweck der freiwilligen Auflösung des Vereines einberufen wird. Nach den Vorgesprächen über eine neue Internationale Paracelsus-Plattform und die Fortführung der Geschäfte durch eine lokale Paracelsus-Gesellschaft (siehe unten) wird vom Vorstand eine entsprechende außerordentliche Vollversammlung für Samstag, 26. September 2015, 15 Uhr, Haus der Stadtgeschichte, Glockengasse 8, Salzburg, ausgeschrieben. Wir bitten, diesen Termin bereits jetzt fix vorzumerken.





Neue Internationale Paracelsus-Plattform (IPP) in Vorbereitung

Bei einem Vorstandstreffen in Konstanz am Bodensee hoben die drei geschäftsführenden Vizepräsidenten der IPG, Dr. Peter F. Kramml, Prof. Dr. Ulrich Fellmeth und Dir. Peter R. Marty lic. phil., am 17. April 2015 eine neue Internationale Paracelsus-Plattform (IPP) aus der Taufe, die auch im Falle der Reduzierung der Agenden der Salzburger Paracelsus-Gesellschaft auf eine lokal wirkende Vereinigung, ein internationales Forum der Paracelsus-Forschung bilden soll. Hauptziel ist es, einen umfassenden Überblick über die Paracelsus-Forschung, aber auch eine Grundinformation für Freunde des Hohenheimers zu bieten. Insbesondere sollen hier sämtliche Paracelsus-Spezialisten mit ihren Forschungsschwerpunkten und Publikationen aufscheinen und damit eine direkte Kontaktaufnahme zwischen Forschern und auch bei Fragen zu Leben, Werk und Wirken des Paracelsus möglich sein. Aufgrund weltweit verstreuter Spezialisten, die zum Teil bislang nicht in Kommunikation miteinander standen bzw. über deren Forschungen keine Kenntnis bestand, wird diese Internationale Plattform eine wichtige Lücke der Paracelsus-Forschung schließen. Die IPG wird sich bemühen, auch die anderen Paracelsus-Gesellschaften in dieses Projekt einzubinden.





Vizepräsident Prof. Dr. Otto Nowotny im 100. Lebensjahr verstorben

Am 14. Januar 2015 verstarb in Wien der Apotheker Prof. Mag. pharm. Dr. phil. Otto Nowotny, langjähriger Vizepräsident und Ehrenmitglied der IPG, im 100. Lebensjahr und wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt. Otto Nowotny hätte am 28. November 2015 seinen 100. Geburtstag gefeiert.
Nach Rückkehr aus seiner russischen Kriegsgefangenschaft, während der er als Lagerapotheker arbeitete und an Hepatitis erkrankte, wirkte er von 1947 bis 1981 mit Leib und Seele als vorbildlicher Apotheker. Insbesondere aufgrund der mustergültigen Führung der Apotheke „Zum heiligen Josef“ in Wien-Döbling genoss er höchstes berufliches Ansehen. Er zählte prominente Persönlichkeiten zu seinen Kunden und galt daher als „heimlicher Hofapotheker der Republik“. Ab 1960 betreute und ab 1971 leitete er zudem ehrenamtlich die Bibliothek der Österreichischen Apothekerkammer, eine der größten pharmazeutischen Fachbibliotheken.
Neben seiner Apothekertätigkeit begann er sehr früh sich mit Pharmaziegeschichte zu beschäftigen. Seine erste pharmaziehistorische Veröffentlichung, die 1951 erschien, widmete sich einer Persönlichkeit, die Nowotny besonders faszinierte und der er weitere Veröffentlichungen widmen sollte: Paracelsus. Der Titel dieser ersten Veröffentlichung lautete „Die Bedeutung des Paracelsus für die Gegenwart“. Eine Unzahl von wissenschaftlichen Arbeiten zur österreichischen Pharmazie- und Apothekengeschichte folgte, die ihm Auszeichnungen durch die Internationale Gesellschaft der Pharmazie und die Österreichische Apothekerkammer einbrachte. 1997 wurde ihm vom österreichischen Bundespräsidenten der Professorentitel verliehen. Aber auch selbst erwarb er in der Pension noch zwei akademische Grade. Er nahm im Ruhestand das Studium der Geschichte an der Universität Wien auf, wurde 1996 Magister der Philosophie und promovierte zwei Jahre später.
Der Internationalen Paracelsus-Gesellschaft war Prof. Dr. Otto Nowotny über Jahrzehnte als Mitglied, Vortragender und Autor in den Salzburger Beiträgen zur Paracelsus-Forschung verbunden. Auch am großen Jubiläumskongress im Jahr 1993 beteiligte er sich als Vortragender. Sein Beitrag „Das Apothekenwesen zur Zeit des Paracelsus“ erschien im Sammelband „Paracelsus. Keines andern Knecht …“ (Salzburg 1993). Bereits 1990 wurde er Vizepräsident der Internationalen Paracelsus-Gesellschaft und blieb dies durch 25 Jahre bis zu seinem Tod. Im Jahr 2004 wurde er für seine Verdienste um die Gesellschaft und die Paracelsusforschung zum Ehrenmitglied der IPG ernannt.
Otto Nowotny war trotz seiner großen Leistungen und Verdienste eine bescheidene und liebenswürdige Persönlichkeit, auf deren Hilfe man stets zählen konnte. Seiner Würdigung in der Österreichischen Apothekerzeitung zum 90. Geburtstag ist nichts hinzuzufügen: Prof. Dr. Nowotny war „eine absolut liebenswerte, umfassend gebildete und interessierte, unverwechselbare Persönlichkeit mit Charakter und Charme, … und ein international anerkannter Pharmaziehistoriker“ und auch Paracelsus-Forscher, der erneut eine große Lücke in unserer Gesellschaft hinterlässt.





Neuaufstellung der Paracelsus-Gesellschaft als Ziel der IPG

Anlässlich der letzten Vorstandssitzung und auch Vollversammlung der IPG im Oktober 2014 kamen die Anwesenden einhellig zum Schluss, dass die IPG ihre satzungsmäßigen Aufgaben nicht mehr erfüllen kann und aufgrund der finanziellen und personellen Situation eine Neuordnung unerlässlich ist. Eine Fortführung der immer weniger besuchten Paracelsus-Tage und auch der Salzburger Beiträge zur Paracelsusforschung erscheint derzeit nicht möglich und es sind kaum neue Mitglieder für den Vorstand zu gewinnen – daher sind neue Wege der Vernetzung zu suchen. Selbst langjährige und verdiente Mitglieder, wie die Gattin unseres Ehrenpräsidenten Prof. Dr. Dr. h.c. Sepp Domandl, Prof. Dr. Hanna Domandl, sprachen sich für ein würdevolles Ende der seit mehr als 60 Jahren bestehenden Gesellschaft, von der sehr wichtige Impulse für die Paracelsusforschung ausgegangen waren, aus.
Der Vorstand wurde daher von der Vollversammlung mit der Führung von Gesprächen über die Schaffung einer neuen Internationalen Paracelsus-Plattform betraut, um auch nach einem eventuellen vereinsrechtlichen Ende der IPG die Weiterführung einer internationalen Vernetzung zu gewährleisten. Um darüber hinaus die Aufrechterhaltung der Pflege der Paracelsustradition in Salzburg zu gewährleisten, wurden Vorgespräche mit dem Verein „Freunde der Salzburger Geschichte“, einem der großen Salzburger historischen Vereine, geführt, der sich bereit erklärt hat, im Falle der Auflösung der IPG, deren Salzburger Mitglieder und auch Interessierte in eine lokale Paracelsus-Gesellschaft zu übernehmen, die – ohne Rechtspersönlichkeit – als Sektion der „Freunde der Salzburger Geschichte“ geführt werden kann. Durch eine auf modernen Kommunikationswegen aufgebaute Internationale Paracelsus-Plattform und eine den tatsächlichen Gegebenheiten besser entsprechende lokale Paracelsus-Gesellschaft Salzburg kann den ursprünglichen Aufgaben der IPG, aber auch der realen Entwicklung in den letzten Jahrzehnten besser Rechnung getragen werden.





Kein neuer Präsident. Zwei neue Vizepräsidenten verstärken den Vorstand

Bei der ordentlichen Vollversammlung der IPG am 17. Oktober 2014, bei der nach dem Ableben von Präsident Univ.-Prof. Dr. Heinz Dopsch Neuwahlen auf der Tagesordnung gestanden waren, konnte kein neuer Vereinsvorstand gewählt werden. Niemand war bereit, die Funktion des Präsidenten der IPG zu übernehmen, so dass der Salzburger Vizepräsident Dr. Peter F. Kramml weiterhin als geschäftsführender Vizepräsident die Geschäfte führen wird. Auch die anderen Funktionsträger bleiben bis zum Ablauf der Wahlperiode im Herbst 2015 im Amt. Erfreulicherweise konnten bei der vorangegangenen Vorstandssitzung satzungskonform zwei neue Vizepräsidenten in den Vorstand kooptiert werden: Prof. Dr. Ulrich Fellmeth (Universität Hohenheim) und Dir. Peter R. Marty lic. phil. (Schüpfheim/CH), ehemaliger Vizepräsident der SPG. Gemeinsam mit der Generalsekretärin Gertraud Weiß werden die drei Vizepräsidenten eine Neuaufstellung der Salzburger Paracelsus-Gesellschaft in Angriff nehmen.





Präsident Univ.-Prof. Dr. Heinz Dopsch verstorben

Univ.-Prof. Dr. Heinz Dopsch, Präsident der Internationalen Paracelsus-Gesellschaft, ist am Donnerstag, 31. Juli 2014 im Alter von 72 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Seine Verabschiedung findet am Freitag, 8. August 2014, um 11 Uhr in der Kirche von Maria Wörth in Kärnten statt. Der bekannte Salzburger Landeshistoriker Heinz Dopsch hatte sich durch die Durchführung des Paracelsus-Jahres 1993 in Salzburg und zahlreiche Publikationen auch als Paracelsus-Forscher einen Namen gemacht und übernahm 2003 in einer nicht leichten Phase der Gesellschaft die Präsidentschaft der IPG. Er hat sich in dieser Zeit sehr intensiv um die weitere Durchführung der Paracelsus-Tage in Salzburg, die Kontakte zu anderen Paracelsus-Gesellschaften und die Herausgabe der Salzburger Beiträge zur Paracelsus-Forschung bemüht, deren letzte, von ihm betreute Ausgabe, erst vor wenigen Wochen versandt wurde. Der frühe Tod dieses großen Forschers und Menschen hinterlässt bei seiner Familie, der Salzburger landesgeschichtlichen Forschung und auch bei der Internationalen Paracelsus-Gesellschaft eine große, nicht schließbare Lücke.

Wir bitten um Verständnis, dass der Paracelsus-Tag 2014 abgesagt werden muss. Der verbleibende, nur wenige Mitglieder umfassende Vorstand wird unter interimistischer Leitung von Vizepräsident Dr. Peter F. Kramml in den nächsten Monaten über die Fortführung der Geschäfte der IPG und künftige Aktivitäten beraten.





Österreich-Vorpremiere des Films „Der Universalgelehrte Paracelsus – Ein unbequemer Denker“

Am Montag, 14. April 2014, luden das Stadtarchiv Salzburg und die Internationale Paracelsus-Gesellschaft (IPG) zur Österreich-Vorpremiere des Films „Der Universalgelehrte Paracelsus – Ein unbequemer Denker“ in das Haus der Stadtgeschichte. Der von Wokafilm Filmproduktion, Altlengbach, produzierte Dokumentarfilm ist der zweite Teil der Reihe „Die Suche nach dem Stein der Weisen“ und wurde am 10. Mai 2014 im Kultursender ORF III (18.40 Uhr) erstmals in Österreich ausgestrahlt. Der erste Teil „Von der Alchemie zur modernen Wissenschaft“ zeigt in authentischen Spielszenen und anhand zahlreicher Versuche den weiten Weg von den Alchemisten des Mittelalters bis zur modernen Forschung und wurde eine Woche zuvor gesendet.
Dr. Peter F. Kramml, Leiter des Stadtarchivs Salzburg und Vizepräsident der IPG, bot zunächst eine Einführung in den Themenkomplex „Paracelsus und Salzburg“ und betonte dabei, die Bedeutung der Stadt für die Biografie, aber auch für die Rezeption und die wissenschaftliche Erforschung des Lebens des Hohenheimers. Danach erläuterte Herbert Kafka von Wokafilm die Intentionen der Filmproduktion, an der als Experten auch Univ.-Prof. Dr. Heinz Dopsch und der Vizedirektor des Naturhistorischen Museums in Wien, Dr. Herbert Kritscher, mitgewirkt hatten. Der Film führt zu zahlreichen Stätten des Wirkens des Universalgelehrten, beleuchtet sein Wirken, aber auch seine Persönlichkeit und geht auch der Frage nach der Ursache seines Todes 1541 in Salzburg nach. Auch Versuche werden im Film nachgestellt und zwar mit Mitteln, die Paracelsus damals zur Verfügung standen.
Mehr als 80 Interessierte, darunter auch Mag. Manuela Strihavka, die Programmleiterin von ORF III, konnten bei dieser Veranstaltung begrüßt werden. Zum Abschluss hob Dr. Kramml nochmals die Bedeutung des Paracelsus als Arzt, Pharmazeut, Naturforscher, Philosoph, Laientheologe und auch Sozialvisionär und seine bleibende Aktualität hervor.





Gemeinsamer Paracelsustag in Stuttgart 25.-27. Oktober 2013

In Stuttgart wurde im Oktober 2013 ein neues Denkmal für Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, enthüllt. Aus diesem Anlass haben sich die Schweizerische Paracelsus-Gesellschaft und die Internationale Paracelsus-Gesellschaft entschlossen, eine gemeinsame Jahrestagung in Stuttgart abzuhalten. Als Termin wurde die Zeit vom 25. bis 27. Oktober 2013 fixiert, die Organisation hat Herr Prof. Dr. Ulrich Fellmeth von der Universität Stuttgart-Hohenheim, einer der besten Paracelsus-Experten, übernommen. Das genaue Programm befindet sich derzeit noch in Ausarbeitung, es wird mit dem nächsten Paracelsusbrief allen Mitgliedern bekannt gegeben. Präsident und Vorstand hoffen auf eine rege Beteiligung aus Salzburg.




Salzburger Beiträge zur Paracelsusforschung

Die Herausgabe der „Salzburger Beiträge“ hat sich verzögert, da der Präsident der IPG schwer erkrankt ist. Seit der Übernahme des Präsidentenamtes führt Prof. Dopsch auch die redaktionelle Arbeit für die „Salzburger Beiträge“ durch. Da er erst vor wenigen Tagen nach langem stationären Aufenthalt aus dem Spital entlassen wurde, kann er erst jetzt die Redaktionsarbeit in Angriff nehmen. Es ist damit zu rechnen, dass die „Salzburger Beiträge“ im September erscheinen und an alle Mitglieder ausgeliefert werden können. Die Beitragsmanuskripte liegen (fast) vollständig vor.




Symposion der Deutschen Bombastus-Gesellschaft in Dresden

Am 27. April 2013 fand das VI. Dresdner Symposion der Deutschen Bombastus-Gesellschaft im Kulturhaus Dresden statt. Es stand unter dem Generalthema „Erziehung und Bildung“. Vor ca. 100 Teilnehmern hielten vier Referenten aus Deutschland und der Schweiz interessante Vorträge. Eine Generaldiskussion unter dem Vorsitz von Dr. Michael Liebscher stand am Schluss der Veranstaltung. Nähere Details sind der Homepage der Deutschen Bombastus-Gesellschaft zu entnehmen. Durch die schwere Erkrankung des Präsidenten war die IPG in Dresden leider nicht vertreten.




Rückblick - 61. Paracelsustagung 2012

Termin: 20. Oktober 2012
Veranstaltungsort: Stadtarchiv der Stadt Salzburg
Glockengasse 8, 5020 Salzburg

Der Paracelsustag der IPG fand am 20. Oktober 2012 im Vortragsraum des Stadtarchivs Salzburg im Haus der Stadtgeschichte, Glockengasse 8, statt, wo wir bereits 2010 zu Gast waren.
Thema: "Bausteine zum Werk des Paracelsus"

[ mehr Information ]




In memoriam Em. O. Univ. Prof. Dr. med. univ. Gerhart Harrer

Die Internationale Paracelsus-Gesellschaft Salzburg trauert um ihren Ehrenpräsidenten, Präsidenten und langjährigen Vizepräsidenten Univ. Prof. Dr. Gerhart Harrer. Er wurde 1917 in Innsbruck geboren, besuchte dort das humanistische Gymnasium und maturierte 1935. In Wien promovierte er 1940 zum Doktor der gesamten Heilkunde und war dann Assistent am Hygienischen Institut bzw. an der Psychiatrischen Universitätsklinik. Im Juli 1940 wurde er zur Luftwaffen-Sanitäts-Ersatzabteilung in Baden bei Wien eingezogen. ...

[ mehr Information ]




In memoriam Mag. Frank Stadler († 12. 4. 2012)

Im Alter von 61 Jahren verschied in Düsseldorf der Vizepräsident der IPG, Mag. Frank Stadler. Er hatte an den Universitäten Aachen und Bonn Musikwissenschaft, Philosophie und evangelische Theologie studiert und 1979 das Magisterium erworben. Unmittelbar danach ...

[ mehr Information ]




In memoriam Dr. phil. Elisabeth Herbrich (10.11. 1921 – 25.02. 2012)

Mit dem Tod von Frau Dr. Herbrich verliert die IPG eines ihrer treuesten Mitglieder. Sie wurde im Marienwallfahrtsort Philippsdorf in Nordböhmen geboren ...

[ mehr Information ]




60. Paracelsustagung 2011

Termin: 01. - 02. Oktober 2011
Veranstaltungsort: Universität Salzburg, Senatssitzungssaal,
Kapitelgasse 4, 1. OG
, 5020 Salzburg

Gemeinschaftstagung mit der Schweizerischen Paracelsus-Gesellschaft
mit je 3 Vorträgen

Der 60. Paracelsustag wurde von der Schweizerischen Paracelsus-Gesellschaft und der Internationalen Paracelsus-Gesellschaft als gemeinsame Jahresversammlung in Salzburg gestaltet. Da durch die lange Nacht der Museen die traditionellen Tagungsräume besetzt waren, stellte die Universität Salzburg den Senatssitzungssaal im Rektoratsgebäude unentgeltlich für die Tagung zur Verfügung, wofür Herrn Rektor Prof. Dr. Heinrich Schmidinger ein herzlicher Dank gebührt. Besonders erfreulich war es, dass sich mit Prof. Dr. Ingolf Brunner auch der neue Vorsitzende der Bombastus-Gesellschaft in Dresden eingefunden hatte und Grußworte an die Teilnehmer richtete ...

[ mehr Information ]





59. Paracelsustagung 2010
„Paracelsus gestern und heute“
Forschung – Interpretation – Vermarktung


Termin: 23. - 24. Oktober 2010
Veranstaltungsort: Stadtarchiv der Stadt Salzburg, Glockengasse 8, 5020 Salzburg

Nach vielen Jahren wird der Paracelsustag erstmals nicht im festlichen Rahmen der „Kleinen Aula“ (Bibliotheksaula) der Universität Salzburg stattfinden, sondern am Stadtarchiv Salzburg in der Glockengasse 8. Anlass für diesen Wechsel ist die Tatsache, dass die archivalischen Bestände der IPG, darunter der umfangreiche Nachlass von Kurt Goldammer, die viele Jahre hindurch an der Christian-Doppler-Klinik deponiert waren, im Stadtarchiv Salzburg eine neue Heimstätte gefunden haben. Auch die Bücher aus dem Besitz der IPG, die freilich keine „Paracelsus-Bibliothek“ bildeten, sondern bisher nur eine ungeordnete Sammlung waren, wurden an das Stadtarchiv übergeben. Ein besonderer Dank dafür gebührt unserem Vizepräsidenten, Herrn Dr. Peter F. Kramml, dem Direktor des Stadtarchivs, der nicht nur diese Lösung ermöglichte, sondern selbst die Überstellung an das Stadtarchiv durchführte. Ebenso ist Frau Getrud Weiß für ihre tatkräftige Hilfe zu danken sowie unserem Ehrenpräsidenten, Herrn em. O. Univ. Prof. Dr. Gerhart Harrer, der die langfristige Aufstellung dieser Bestände an der Christian-Doppler-Klinik ermöglicht hatte.
Das Ambiente im Stadtarchiv Salzburg, einem erst vor wenigen Jahren erstellten Neubau, ist zwar nüchtern, dafür verfügt der Vortragssaal über alle notwendigen technischen Einrichtungen. Angesichts der schwierigen Finanzsituation unserer Gesellschaft war auch die Tatsache von Bedeutung, dass die Durchführung des Paracelsustages am Stadtarchiv Dank des Entgegenkommens von Direktor Dr. Kramml ohne größere Kosten möglich ist. Nachdem das Mittagessen im Peterskeller häufig dazu führte, dass mit den Vorträgen am Nachmittag erst mit Verspätung begonnen werden konnte, wird es diesmal in der nahe gelegenen Weißbierbrauerei stattfinden und dort hoffentlich rascher abgewickelt werden können.

[ mehr Information ]





Nachrichten von befreundeten Gesellschaften
Die Deutsche Bombastus-Gesellschaft führt am 16. Oktober eine Bildungsreise nach Erfurt unter Führung von Herrn Volkmar Barthold durch. Sie hält ihre 20. Jahreshauptversammlung am 2. April 2011 im deutschen Hygiene-Museum Dresden ab. Dabei gibt es auch eine kleine Retrospektive zur Gründung der Deutschen Bombastus-Gesellschaft vor 20 Jahren. In der Reihe „Manuskripte – Thesen – Informationen“ ist zuletzt das Heft 27 mit Beiträgen von Günter Ickert, Günther Bonheim, Brigitte Grätz und Michael Liebscher erschienen.

Die Schweizerische Paracelsus-Gesellschaft hält ihre Jahrestagung 2010 vom 5. – 7. November in Einsiedeln ab. Am 5. November sind um 17.00 Uhr die Vorstandssitzung, an-schließend die Eröffnung der Tagung und ein Orgelkonzert in der Klosterkirche angesetzt. Am 6. November sind nach der Führung durch die Stiftsbibliothek ab 10.00 Uhr die wissenschaftlichen Vorträge an der Reihe. Zu den Vortragenden zählen Pater Gregor Jäggi, Pirmin Meier, Margrit Schmid sowie Gunhild Pörksen, die ab 15.00 Uhr einen Workshop zum Thema „Paracelsus selber lesen“ abhält. Am 7. November steht um 11.00 Uhr eine Führung durch das neue Museum Fram auf dem Programm.



58. Paracelsustagung 2009
Generalthema: "Paracelsus - Ein Innovator?" - TEIL 2
Überlegungen zur wissenschafts- und theologiegeschichtlichen Stellung Hohenheims"
Veranstaltungsort: Kleine Aula der Universität Salzburg, Hofstallgasse 2-4

Der Paracelsustag 2009 fand von 24.-25. Oktober in der Bibliotheksaula der Universität Salzburg statt. Das Thema des Vorjahres "Paracelsus - ein Innovator?" Neue Facetten zum Bild des Paracelsus - wurde fortgesetzt. Der Eintritt zu den Vorträgen war, wie jedes Jahr, FREI & KOSTENLOS !

[ mehr Information ]





57. Paracelsustagung am 25. Oktober 2008
Generalthema: "Paracelsus - Ein Innovator?
Überlegungen zur wissenschafts- und theologiegeschichtlichen Stellung Hohenheims"

Veranstaltungsort: Kleine Aula der Universität Salzburg, Hofstallgasse 2-4

Als Generalthema für den Paracelsustag 2008, der am 25. Oktober in der Kleinen Aula der Universität stattfand, wurde schon vor Jahresfrist „Paracelsus – Ein Innovator? Überlegungen zur wissenschafts- und theologiegeschichtlichen Stellung Hohenheims“ festgelegt. Bei der Detailplanung zeigte sich, dass dieses Thema im Rahmen einer einzelnen Jahrestagung keineswegs erschöpfend abgehandelt werden kann. Deshalb wurde im Rahmen der Vorstandssitzung die Frage behandelt werden, ob dieses durchaus interessante Generalthema auch bei der Jahrestagung 2009 fortgeführt wird. Für die Jahrestagung 2008 wurde ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass neben profilierten Paracelsisten, die sich seit Jahrzehnten mit dem Werk des Hohenheimers befassen, auch jüngere Forscher, die diese Tradition fortsetzen, zu Wort kommen. Für Rat und Hilfe bei der Vorbereitung der Tagung gebührt Herrn Univ. Prof. Dr. Joachim Telle (Heidelberg) besonderer Dank.

Wir danken herzlich für Ihr Kommen.

[ zum Rückblick ]





Satutenänderung
Die Internationale Paracelsus Gesellschaft hat im letzten Jahr ihre Statuten geändert, um sie den Bestimmungen des neuen Vereinsgesetzes 2002 anzupassen. Die neuen Statuten wurden von der Bundespolizeidirektion Salzburg im Prinzip akzeptiert, in einigen Punkten wurden jedoch Änderungen vorgeschrieben. Im Rahmen der Vorstandssitzung am 24. Oktober 2008 wird die IPG diese von der Bundespolizeidirektion eingeforderten Änderungen der Statuten vornehmen.




Die Schweizerische Paracelsus-Gesellschaft
hält ihre Jahrestagung 2008 vom 3.-5. Okt.2008 im Alten Bad Pfäfers (bei Bad Ragaz) ab. Während am Freitag, 3. Oktober von 18.00-19.00 Uhr die Vorstandssitzung im Hotel Sandi (Bad Ragaz) stattfindet, sind am Samstag, 4. Oktober, nach dem Empfang im Alten Bad Pfäfers (9.00 Uhr) und der Begrüßung (09.45 Uhr) folgende drei Vorträge im Fürstenlandsaal vorgesehen: 10.00 Uhr Martin Haas (Winterthur): Schweizerische Täufer im 16. Jahrhundert; 10.45 Uhr Max Schiendorfer (Zug): Der Schweizer Dichter und Priester Jakob Funcklin (1522/23-1565); 11.30 Uhr Clemens Müller (St. Gallen): Humanismus und Humanität im medizinischen Werk von Jakob Ruf, Stadtschnittarzt zu Zürich. Am Nachmittag stehen eine Führung zur Paracelsus-Gedenkstätte, ein Besuch der Taminaschlucht und ein kurzer Einblick in die alten Bäder auf dem Programm. Daran schließt sich ein Workshop „Paracelsus lesen“ unter der Leitung von Gunhild Pörksen (Freiburg i. Br.) an. Die abschließende Generalversammlung beginnt um 15.30 Uhr. Am Sonntag, 5. Oktober 2008, besteht die Möglichkeit zum Besuch der Pinakothek mit Führung, zu einer kleinen Wanderung zu den alten Bädern in Bad Ragaz oder einer großen Wanderung ins Dorf Pfäfers und zur Taminaschlucht. Es ist zu hoffen, dass sich zumindest einige Mitglieder der IPG zur Teilnahme an der Tagung der Schweizerischen Paracelsus-Gesellschaft entschließen werden.



Die Deutsche Bombastus-Gesellschaft
hat am 24. Mai 2008 ihr 5. Dresdner Symposium abgehalten. Die Veranstaltung stand unter dem Generalthema „Wissen und Verantwortung“ und hatte den bekannten Satz des Hohenheimers „was ist das glück anderst, dan ordnung halten mit wissenhait der Natur?“ zum Motto. Die gut vorbereitete Tagung erfreute sich eines regen Besuchs. Nach den von prominenten Paracelsusforschern gehaltenen Vorträgen kam es zu interessanten Diskussionen. Da die Deutsche Bombastus-Gesellschaft ihre Symposien in einem Drei-Jahres-Zyklus abhält, wird die nächste Tagung im Mai 2011 stattfinden.




Die Julius-Hirschberg-Gesellschaft für Geschichte der Augenheilkunde
veranstaltet vom 3.-5. Oktober 2008 in Salzburg ihre 22. Zusammenkunft. Auf dem Tagungsprogramm stehen unter anderem der Besuch des Paracelsus-Grabes am 3. Oktober um ca. 16.00 Uhr sowie insgesamt vier Vortrags-Sitzungen im Hansjörg-Wiss-Haus der Privatmedizinischen Universität Salzburg in der Struber Gasse 21 am 4. Oktober. Im Rahmen der ersten Sitzung von 8.00-10.15 Uhr referieren u. a. Sabine Veits-Falk über „Hubert Sattler und Rosa Kerschbaumer – Lokale Aspekte zur Geschichte der Augenheilkunde in Salzburg“, und Heinz Dopsch über „Paracelsus auf dem Weg nach Salzburg“.




† In memoriam Dr. Friederike Prodinger (1913-2008)
Unser langjähriges Vorstandsmitglied, Frau Senatsrat i. R. Dr. phil. Friederike Prodinger, hat uns am 31. Juli 2008 nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden im Alter von 95 Jahren für immer verlassen. Sie wurde am 30. Mai 1913 in Salzburg geboren und studierte Volkskunde in Graz bei Viktor Geramb und in Wien bei Richard Wolfram, dazu auch Philosophie, Geographie, Geschichte und Kunstgeschichte. Noch während ihrer Tätigkeit als Assistentin von Richard Wolfram (1939-1945) wurde sie 1942 am Salzburger Museum Carolino Augusteum Abteilungsleiterin für Volkskunde. Durch den schweren Schicksalsschlag, den der Tod ihres Mannes im Zweiten Weltkrieg für sie bedeutete, ließ sie sich nicht entmutigen, sondern machte sich mit klaren Zielen an die Arbeit. Ab 1947 war sie als Kustodin für Volkskunde, Kunstgewerbe und Kunstgeschichte tätig, von 1953 bis 1990 außerdem als wissenschaftliche Leiterin des Arbeitskreises für Heimatsammlungen. Im Jahr 1952 war sie für die Ausstellung im Monatsschlössl verantwortlich. Bald nach der Übersiedlung des Museums in den Neubau gegenüber dem Haus der Natur trat sie als Direktorin an dessen Spitze. In die Zeit ihrer Leitung von 1969 bis 1978 fielen der Ankauf der Sammlung Folk und der Ausbau des ehemaligen Bürgerspitals zum Spielzeugmuseum (1973), woran sie durch ihren persönlichen Einsatz großen Anteil hatte. Auch das Domgrabungsmuseum konnte in Prodingers Direktionszeit eröffnet werden und für die Errichtung des Freilichtmuseums in Großgmain stellte sie die Weichen. Durch ihre Position als Direktorin des SMCA war Friederike Prodinger in der Öffentlichkeit weit bekannt und genoss großes Ansehen. Zudem war sie eine Galionsfigur im Bereich der Salzburger Trachtenerneuerung. In dem 1983 im Residenzverlag erschienenen, gemeinsam mit Prof. Reinhard R. Heinisch herausgegebenem Buch „Gewand und Stand“ wurden die in der Kuenburg-Sammlung dargestellten Kostüm- und Trachtenbilder reproduziert, erläutert und mit der gesellschaftlichen Stellung der Träger in Beziehung gesetzt. Auf ihre zahlreichen weiteren wissenschaftlichen Publikationen kann hier nicht näher eingegangen werden. 1969 wurde Frau Dr. Prodinger Mitglied der Internationalen Paracelsusgesellschaft und einige Jahre später in den Vorstand berufen. Bei den Vorstandssitzungen waren ihre stets klar formulierten Vorschläge und ihr Rat als erfahrene Kennerin der Kulturszene in Salzburg stets willkommen. Noch im Alter von 93 Jahren wohnte sie trotz ihrer Gehbehinderung der Vorstandssitzung der IPG bei und beteiligte sich an der Erstellung der neuen Satzung. Durch ihr freundliches, bescheidenes und stets hilfsbereites Wesen erfreute sie sich allgemein großer Beliebtheit. Wir werden Frau Dr. Friederike Prodinger sehr vermissen und ihrer stets in Ehren gedenken.

Der Vorstand der IPG




† Gerda Sekward (14. 11. 1908 – 2. 3. 2008)
Frau Sekward war seit 16. 10. 1958 Mitglied der IPG. Beruflich war sie an der Salzburger Volkshochschule tätig und unterstützte dort den langjährigen Vizepräsidenten der IPG, Prof. Dr. Dr.h.c. Sepp Domandl, der sie zum Eintritt in unsere Gesellschaft bewog.




Neuer Vorstand der Paracelsusgesellschaft
Am 19. Oktober 2007 wurde für die Dauer von 4 Jahren ein neuer Vorstand gewählt.
[ Detailinformation ]



Rückblick auf die 56. Paracelsustagung am 20. Oktober 2007
Generalthema: Neue Facetten zum Bild des Paracelsus
Wir bedanken uns für ihr Kommen und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!
[ zum Programmrückblick ]



Rückblick auf die 55. Paracelsustagung am 20. Oktober 2006
Generalthema: PARACELSUS und das Reich
Vielen Dank für ihren Besuch !
[ zum Rückblick ]





90.GEBURTSTAG
unseres Ehrenpräsidenten w.Hofrat O.Univ.Prof. Dr. med Gerhart Harrer

Die Internationale Paracelsusgesellschaft gratuliert heerzlichst zum 90. Geburtstag.
[ mehr Information ]


Die Internationale Paracelsus Gesellschaft dankt ihrem langjährigen Präsidenten-Stellvertreter, Herrn Dr. Urs Leo Gantenbein (Winterthur/CH), der aufgrund beruflicher Überlastung bat, ihn von dieser Verpflichtung zu entbinden. Über die Neuaufnahme eines Vorstandmitglieds in Präsidium wird im Rahmen der Vorstandssitzung 2007 beraten werden. Bis zum 30. Juni 2006 musste die IPG ihre Vereinsstatuten an das Vereinsgesetz 2002, das als Bundesgesetz verabschiedet worden war, anpassen. Bei der Überprüfung zeigte sich zwar, dass es keine grundsätzlichen Widersprüche zwischen der Satzung der IPG und dem neuen Vereinsgesetz gab, im Rahmend er Vorstandssitzung 2006 kam man jedoch überein, die Satzung in einigen Punkten jenen Veränderungen anzupassen, die seit der Gründung der Gesellschaft eingetreten sind. Es ging dabei vor allem um in der Satzung festgelegte Ziele, wie der Errichtung eines Paracelsus-Forschungsinstitutes, eines Paracelsus-Archivs, eines Paracelsus-Museums und einer Paracelsus-Bibliothek, die angesichts der gegenwärtigen finanziellen Situation der IPG nicht einzulösen sind. Deshalb einigte man sich auf die allgemein gehaltene Formulierung, dass die wichtigste Aufgabe der Gesellschaft die „umfassende Förderung der Paracelsusforschung“ sein soll. Weitere Änderungen im Detail, auf die auch unser Ehrenpräsident em. O. Univ. Prof. Dr. Gerhard Harrer hingewiesen hatte, wurden in eine Neufassung der Satzung eingearbeitet, die dem Vorstand bei der Sitzung am 19. Oktober 2007 zur Beschlussfassung vorgelegt werden soll.




In memoriam
Dr. Karl-Heinz Weimann - 19. September 1922 - + 26. Juni 2006
Auch in diesem Jahr beklagt die Internationale Paracelsus-Gesellschaft wieder das Hinscheiden eines ihrer treuesten Mitglieder. Karl-Heinz Weimann gehörte ihr über ein halbes Jahrhundert hindurch an. Seit 1954 reiste er zu fast allen jährlichen Tagungen im Herbst nach Salzburg. Mit seinem kommunikativen Wesen trug er stets bei zur freundschaftlichen Stimmung der Paracelsustage.
[ mehr Information ]






Die Schweizerische Paracelsusgesellschaft hielt ihre Jahresversammlung am 10. und 11. November 2006 in St. Gallen ab. Am Abend des 10. November wurde in feierlicher Form und mitmusikalischer Umrahmung die Kometenschrift des Paracelsus, herausgegeben von den beiden Co-Präsidenten Urs Leo Gantenbein und Pia Hohenstein Weidmann präsentiert. Am folgenden Tag gab es vier interessante Vorträge, außerdem wurde ein wichtiger Wechsel im Präsidium der Schweizerischen Paracelsusgesellschaft vollzogen. Herrn Dr. Urs Leo Gantenbein, der wegen beruflicher Überlastung von seiner Funktion als Co-Präsident zurücktrat, wurde für seine großen Verdienste in dieser Funktion gedankt. Als neuer Co-Präsident wurde Prof. Dr. theol. Markus Ries (Foto) präsentiert. Er ist Ordinarius für Kirchengeschichte an der Universität Luzern, die er einige Jahre hindurch als Rektor leitete. Als Spezialist für die Epoche der frühen Neuzeit ist Herr Prof. Ries mit den Schriften des Paracelsus bestens vertraut. Außerdem ist er auch politisch aktiv und bewirbt sich derzeit um einen Sitz im Schweizer Nationalrat. Die IPG wünscht dem neuen Co-Präsidenten ein erfolgreiches Wirken an der Spitze der Schweizerischen Paracelsusgesellschaft.


TOP / Zum Seitenanfang